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Fachpraktische Ausbildung

Entsprechend unserem Markenzeichen "Praxisbezug der Ausbildung" ist uns die enge Verbindung des Theorieunterrichts mit dem fachpraktischen Unterricht ganz besonders wichtig. Nur durch Eigenerfahrung und praktische Erprobung der in der Theorie erarbeiteten Kenntnisse ist eine am Stand der Technik und an den Erfordernissen des Arbeitsmarkts orientierte Berufsbildung gewährleistet. Der fachpraktische Unterricht gliedert sich in Labor, Werkstättenunterricht und Werkstättenlabor. Je enger diese Bereiche mit der Fachtheorie verzahnt sind, desto ganzheitlicher und realitätsnäher erfolgt die Ingenieur- und Technikerausbildung.


Im Labor sollen die Schülerinnen und Schüler die einschlägigen Planungs-, Schaltungs-, Mess-, Prüf-, Steuerungs- und Regelungsaufgaben der betrieblichen Praxis durchführen, dokumentieren, auswerten und kritisch beurteilen, sie erstellen Untersuchungsberichte und interpretieren die Ergebnisse, wählen die für die jeweilige Aufgabe geeigneten Methoden und Geräte aus, lernen einschlägige Vorschriften und Normen kennen und Sicherheits- und Qualitätsforderungen beachten. Außerdem werden sie zu Selbständigkeit und Teamfähigkeit geführt.

Im Werkstättenunterricht lernen die Schülerinnen und Schüler, die im Fachgebiet verwendeten Einrichtungen, Werkzeuge, Maschinen, Arbeitsbehelfe und Softwareprogramme wirtschaftlich und effizient zu handhaben und instand zu halten. Sie erfahren die Eigenschaften, Bearbeitungs- und Anwendungsmöglichkeiten der für die Fachrichtung bedeutsamen Werk- und Hilfsstoffe, führen die facheinschlägigen praktischen Tätigkeiten durch und lernen, die Arbeitsgänge und Ergebnisse in exakter Fachsprache zu analysieren und die Sicherheits- und Unfallverhütungsvorschriften sowie umweltrelevante Bestimmungen zu beachten.

 


Im Rahmen des Werkstättenlaboratoriums werden in der Praxis anfallende Mess-, Prüf- und Steuerungsaufgaben sowie Sonderprobleme der Fertigung, die über den Rahmen der Werkstättenausbildung hinaus gehen, gelöst und dokumentiert und praxisnahe Projekte abgewickelt.
Die Einbindung von Projekten in Zusammenarbeit mit Industrie und Wirtschaft stellt eine weitere bedeutende Ergänzung und Vertiefung der praxisbezogenen Ausbildung dar. Dabei haben Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, sich mit Experten auszutauschen und die Arbeitstechniken des Berufsfelds noch genauer kennen zu lernen. Die Betriebe lernen umgekehrt die zukünftigen Absolventinnen und Absolventen kennen und schätzen.